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Pentax K-X Body schwarz
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Technical Details
- HD- Viedeo Funktion- Live View
- Kameraintegrierte Shake Reduction für alle Objektive
- Verbesserte Zeichnung in Schatten und hellen Bildteilen durch D-Bereichseinstellung
- Lieferumfang:USB- Kabel, Tragereimen, Blitzschuhabdeckung, Augenmuschel, Software, Eneloop Ladegerät
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By tom l. (regensburg)
Nachdem ich mich entschieden hatte wieder ins Pentax Lager zurückzukehren, war die hier rezensierte K-x für mich das Objekt der Begierde. Die kleine Pentax wurde und wird in Tests, in Foren und in den einschlägigen Magazinen gepusht und gelobt, daß der sonst so grüne Klee feuerrot anläuft. Ich hab sie aus der Nähe betrachtet, sie zwei Tage ausprobiert und mich trotzdem gegen sie entschieden. Warum?
Nun meine Entscheidung von analog auf digital zu wechseln und dabei einen Systemwechsel von Nikon zu Sony zu vollziehen, hatte im wahrsten Sinne des Wortes handfeste Gründe. Nirgends aber auch wirklich nirgends bekam man mehr für sein Geld wie bei Pentax. Die K10 war eine sehr hochwertig verarbeitete und haptisch unerreichte DSLR in dieser Klasse. Keine der anderen "Premiummarken" bot die Ausstattung einer K10D. Und wenn ja, dann nur für viel Geld zusätzlich. Die K20 war eine Evolutionsstufe mehr in der Tradition der Pentaxkameras. Die K200, eine der Vorgängerinnen der K-x bekam einiges der großen Schwestern mit auf den Weg, war abgedichtet usw.
In Sachen Bildqualität bot für mich die K-7 nicht den entscheidenden Vorteil, so habe ich mir die neue, hochgelobte "Kleine" näher angesehen.
Schon beim Anblick des Gehäuses blieb mir die Spucke weg. Ich finde das Gebotene schon sehr billig. Auch bei den "Kleinen" (100/200D) war Pentax in Sachen Verarbeitung bisher vorbildlich. Das ist nun vorbei. Auch die Ergonomie der kleinen X finde ich nicht besonders gelungen. Die neuen Alphas 450/500/550 sind nicht größer, aber angenehmer für das Handling mit große "Pranken". Die fehlende Abdichtung kann ich ihr genauso wenig anlasten wie das fehlende Statusdisplay an der Kameraschulter, das weiß man schon vor dem Kauf. Aber auch das geht gefühlt klar in Richtung "Low Budget Cam". Im Gegensatz zu meinen Vorrezensenten fällt mir zum Menü nix ein. Da ist "alles beim alten" und das ist ganz gut so.
Die Bildqualität der X ist überraschend gut. Die Verwendung eines zeitgemäßen Sensors bringt die "Kleine" nach vorn. Auch in Sachen Geschwindigkeit hat die K-x deutlich zugelegt. Das für uns Pentax Jünger so sensationell verbesserte Rauschverhalten ist eigentlich nur so zu bewerten: Es ist zeitgemäß mehr aber auch nicht. Ein Sony Alpha 500 macht uns das vor. Das ist aber nicht unbedingt das große Plus der kleinen Pentax. Seit jeher war das Rauschen der Pentax auch ein Teil der Philosophie. Wer eine Pentax hatte wusste, das Pentax hier nicht so dramatisch eingreift wie es andere Marken zu tun pflegten. Also lieber etwas Rauschen als fehlende Bildinfo. Gerade hier möchte ich an die Körnung alter lichtstarker Filme erinnern. Das hatte einfach seinen Charme. Der AF ist meiner Meinung nach nicht gelungen. Der fehlende AF Punkt ist doch sehr gewöhnungsbedürftig und gerade einer Einsteigerkamera nicht würdig. Hier und da ein Problemchen mit dem Weissabgleich ist nichts neues, aber auch nichts was Pentax exklusiv als Eigenschaft hat.
Die in einigen Foren kolportierten Probleme betreffend des Bildstabilisators(Verwackler bei bestimmten Belichtungszeiten) habe ich nicht feststellen können, allerdings habe ich diese auch nicht provoziert.
Zum Handling: Mit größeren, lichtstärkeren Optiken wie dem 16-50, einem 70-200 oder gar einem DA300 wird das K-x lein zum fragilen Gerätchen und vermittelt kein gutes Handling mehr. Man dachte hier wohl nur an die Kunststoffbajonett - Leichtkombi 18-55 und 55-200/300, die auch gern als Doppelkit mitverhökert werden. Einen Batteriegriff gibt es weder für lau, noch für Geld zu kaufen.
Wer hingegen mit Limiteds unterwegs ist, wird die K-x als Zweit- oder Drittkamera schätzen. Eine X mit einem DA21 oder 40 ist wohl unschlagbar in Größe und guter Bildqualität. Für die Live View Funktion und den Videomodus finde ich das Display verbesserungswürdig. Allerdings schlägt sich das nicht in meine Rezension nieder, da ich diese Funktionen nicht nutze.
Kurz und knapp
Positives:
+ Größe
+ Schnelligkeit (bps)
+ Rauschverhalten
+ AA Akkus
Negatives:
- Verarbeitung und Haptik
- AF
- wenig Systemzubehör
- kein Schnäppchen
- schlechtes Handling
Neutral
o Video
Mein Fazit: In meinen Augen spielt Pentax ein gefährliches Spiel. Die einstige Domäne, hochwertige und bezahlbare Kameras zu bauen, wird zu Gunsten eines absatzstarken "Mainstreams" aufgegeben. Wie Pentax die X "modernisiert", z.B: durch das auf den Markt bringen unterschiedlicher Farbvarianten, ist bezeichnend genug. Hier ist eine andere Zielgruppe im Visier.
Pentax würde es gut zu Gesicht stehen, eine aufgewertete X, bz. eine abgespeckte K-7 zu bringen. Die Lücke zwischen dem Toppmodell und der Billiglösung die keine ist, ist einfach zu groß. Obwohl ich Pentax sehr schätze komme ich für die Kleine nur auf drei Sterne. Das es anders geht zeigen aktuell z.B. Sony mit der 500 Alpha oder auch die brandneue 550D von Canon.
Ich habe mich einstweilen für die K200D entschieden. Zwar langsam, aber grundehrlich, solide und bewährt. Denn eines ist sicher. Die K-x ist bereits Vergangenheit.
By 2getherasone
Die Pentax K-x, in einigen Vergleichen und Reviews begrifflich irreführenderweise als "Einsteigerkamera" bezeichnet, kann als Konkurrent der Canon EOS 500D oder der Nikon D5000 betrachtet werden. Allerdings belegen unabhängige (wichtig!) Tests professioneller Fotografen, dass die Detailzeichnung und das Rauschverhalten der Pentax K-x (im Sinne der Gesamtbildqualität) sogar über den Ergebnissen der deutlich teureren Nikon D300s oder der Pentax K-7 (Beispiele) liegen. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die Pentax K-x weitaus mehr zu bieten hat, als viele andere SLRs. Im Folgenden möchte ich kurz auf die Bedienung, Möglichkeiten der Konfiguration/ Ausstattung, Erfahrungen aus der Praxis, die Bildqualität und Tipps zum Kauf eingehen.
----- Die Bedienung:
Die Pentax-K-x zeichnet sich durch eine intuitive und auf kluge Weise simplifizierte Bedienbarkeit aus. Alle Bedienungsknöpfe (+ 1 Rädchen) liegen genau dort, wo man sie erwartet. Es ist den Konstrukteuren gelungen, Einsteigern in die Spiegelreflex-Fotografie eine unkomplizierte und übersichtliche Menüstruktur (nachträglich veränderbar) zu präsentieren - bei einem gleichzeitig hohen Umfang an vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten, was wiederum insbesondere für Semiprofis und Profis interessant ist. Meine persönlichen Vergleiche mit der Canon EOS 500d, der Sony Alpha 380 und der Nikon D5000 haben aufgezeigt, dass sich derzeit keine andere Kamera derart schnell und einfach handhaben lässt, wie die Pentax K-x. Offensichtlich war ein primäres Kriterium im Lastenheft der Entwickler, eine SLR zu produzieren, die einfach Spaß macht - Auftrag erfüllt!
----- Möglichkeiten der Konfiguration/ Ausstattung:
Entgegen ihrer sehr einfachen Bedienbarkeit weist die Pentax K-x eine höhere Ausstattung als ALLE vergleichbaren SLRs aus. Nahezu alle Einstellungen, die das Fotografen-Herz begehrt, lassen sich manuell verändern bzw. konfigurieren. Eine Tastenbelegung mit Sonderfunktion ist ebenso möglich, wie eine Einflussnahme auf das gesamte Speicherverhalten (ISO, Belichtung, Weißabgleich, etc.) der Kamera. Der Autofokus der K-x arbeitet mit 11 Messfeldern und wegweisenden 9 Kreuzsensoren (Nikon D5000: 11/1, Canon EOS 500d: 9/1, Sony Alpha 380: 9/1) und ist sehr "treffsicher". Der Bildstabilisator der K-x befindet sich wie bei der Sony Alpha 380 im Gehäuse (beweglich gelagerter Sensor), was die Kosten für nachträglich anzuschaffende Objektive erheblich(!) reduziert (die 500D und die D5000 benutzen bildstabilisierte Objektive = höhere Folgekosten). Der maximale Empfindlichkeitsbereich der Pentax K-x ist mit der Canon vergleichbar: Per Sonderfunktion ist ISO 12.800 möglich. Der reguläre ISO-Bereich reicht bis 6400 (Canon, Sony und Nikon: 3200). Auf den Punkt gebracht bedeutet dies: Aufnahmen unter schwierigen Lichtbedingugen meistert die K-x besser als die preislich vergleichbaren Konkurrenzmodelle (und sogar darüber hinaus!). Auch die Zunahme des Rauschverhaltens in den Bildecken ist deutlich geringer als bei der EOS 500D und der D5000, was zu einer konstanteren Gesamtbildqualität führt. Das Blickfeld des Suchers bietet einen 96-prozentigen Sichtbereich (Canon, Nikon, Sony: 95%). Der Monitor ist mit 2,7 Zoll und 230.000 Pixeln vergleichbar mit dem der Nikon D5000 und der Sony Alpha 380, allerdings feststehend und nicht etwa kipp- (Sony) oder schwenkbar (Nikon). Da man in der Praxis generell zu Gunsten längerer Akkulaufzeiten jedoch primär den optischen Sucher bevorzugt und vermutlich eher seltenen auf die Live-View-Funktion (Bildvorschau am Monitor) zurückgreift, ist dieses Ausstattungsmerkmal für die meisten Fotografen nicht sonderlich kaufentscheidend, sondern eher eine "Spielerei" - zumal die 230.000-Pixel-Darstellung der K-x (ebenso wie bei der Nikon D5000, Canon: 920.000 Pixel) absolut gelungen ist und in der Praxis nicht negativ auffällt bzw. definitiv keinen "Qualitätsmangel" darstellt. In der Artefakt-Darstellung (ungewollte künstliche Strukturen/ Verzeichnungen in feinen Detailaufnahmen) schlägt die Pentax alle Konkurrenzprodukte - größtenteils sogar signifikant. Die übrige Ausstattung ist mit allen nur erdenklichen Eingriffsmöglichkeiten in Blende/ Belichtung, Schärfe/ Fokussierung, Kontrastierung/ Schattenaufhellung, Mehrfachbelichtung, HDR-Aufnahme, Verzeichniskorrektur(!), Farbschematisierung und -manipulation (gibt es in diesem Umfang nur bei Porofi-SLRs), HDR-Video-Funktion (sehr detailreich und flüssig (1280x720px), deutlich schärfer und "ruckelfreier" als bei der Canon 500D oder der Nikon D5000), Staubentfernung usw. mehr als zufrieden stellend und derart umfangreich, dass man sich vor lauter Begeisterung schon mal in den Weiten der kreativien Optionen verlieren kann. Im Vergleich zu allen derzeit vergleichbaren SLR-Kameras bietet die Pentax K-x nicht nur die umfangreichste Ausstattung, sondern auch noch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis - und das mit Abstand.
----- Erfahrungen aus der Praxis:
Anschalten und los. Die Blenden- und Programmautomatiken (Makro, Portrait, Sport, Landschaft, Nachtaufnahme etc.) arbeiten sehr präzise und zuverlässig - auch ohne manuellen Eingriff in die kamerainternen Konfigurationsvariablen. Das Gehäuse ist klein, lässt sich aber auch mit sehr großen Händen sehr gut(!) festhalten. Entgegen der Canon EOS 500D und der Nikon D5000 liegt der kleine Finger der rechten Hand in diesem Fall unter dem Gehäuse. Bei den SLRs von Canon und Nikon, deren Body geringfügig größer ist, kann sich der kleine Finger nicht entscheiden, ob er versuchen soll, deren Haltegriff zu fassen oder ob es vorteilhafter ist, sich in einer etwas unbequemen Haltung unter das Gehäuse zu schieben. Die Verarbeitung ist - typisch für Pentax - top. Zwar besteht die K-x, wie auch die Canon 500D, die Sony Alpha 380 und die Nikon D5000, größtenteils aus Plastik - jedoch fühlt sie sich trotzdem sehr wertig und stabil an. Ein abgedichtetes Magnesiumgehäuse wie bei der Pentax K-7 oder der Canon 50D wäre super, würde jedoch den Kaufpreis der K-x deutlich anheben. Ich habe bereits Aufnahmen im Schneegestöber bei Eiseskälte (-15 Grad) angefertigt - und die K-x hat keine Blessuren davon getragen. Wer nicht unbedingt im strömenden Regen oder in vernichtenden Sandstürmen fotografieren will/muss, wird mit der Verarbeitungsqualität der K-x absolut zufreiden sein. Die SLR von Pentax ist leicht - aber überhaupt nicht "klapprig" oder "billig" (Edelstahlchassis + Metallbajonett + Polycarbonatgehäuse = wie aus einem Guss). Bei längeren Foto-Sessions ist das geringe Gewicht mitunter sehr vorteilhaft. Das Zusatzdisplay auf der Oberseite (eine klassische Eigenschaft preislich höher angsetzter SLR-Modelle) vermisse ich nicht. Als Akkus dienen wiederaufladbare Batterien (4 AA, ein Alleinstellungsmerkmal der Pentax K-x). Das hat Vor- und Nachteile: Die Akkus halten nicht ganz so lang wie Spezial-Akkus, allerdings geht einem "nie der Saft aus" - Tankstellen mit Nachtbetrieb sei Dank. In der Praxis sind mit guten Akkus (siehe unten/ Tipps zum Kauf) etwa 400-1200 Fotos möglich - je nachdem, wie oft man die Live-View-Funktion, die Wiedergabe von Bildern, Video-Aufzeichnungen oder die manuellen Einstellungsmöglichkeiten nutzt. Des Weiteren zeigt sich in der Praxis, dass die K-x nicht nur schnell aufnahmebereit ist, sondern mit 4,3 Bildern pro Sekunde (JPG: 17 in Folge, RAW: 5 in Folge) auch sehr schnell fokussiert und auslöst (Nikon D5000: 4 B/S, Canon EOS 500D: 3,4 B/S, Sony Alpha 380: 2,8 B/S).
----- Die Bildqualität:
Fantastisch. Während ich es gewohnt war, von 20 Bildern einer Serie maximal 1 Foto ausstellungsfertig nutzen zu können, ist der Verschnitt mit der Pentax auf ca. 3:1 geschrumpft. Das Rauschverhalten ist 1-A und die Detailschärfe (ein typisches Qualitätsmerkmal für Pentax-Kameras) hervorragend. Pentax-Kameras litten in der Vergangenheit (z.B. K200D/K-7) unter einem Interessenkonflikt: Maximale Darstellungsschärfe (positiv) brachte ein höheres Rauschverhalten (negativ) mit sich. Durch den Einsatz des neuen CMOS-Sensors von Sony gelang es Pentax bei der K-x, das Rauschverhalten bei nahezu gleichbleibender Detailschärfe deutlich zu reduzieren (besser als bei der Sony Alpha 380). Bis ISO 800 ist kaum Qualitätsverlust bemerkbar. ISO 1600 ist gut bis ok, ISO 3200 zu großen Teilen (abhängig vom Motiv) gerade noch bis DIN-A-2 verwertbar. ISO 6400 und ISO 12.800 sind tatsächlich noch annehmbar (gemessen am Posterformat). Erstaunlich: Wendet man spezielle Fotobearbeitungsprogramme an, die das Rauschen aus den Bildern heraus rechnen, sind sogar Aufnahmen bis ISO 6400 postertauglich und ISO 12.400 genügt teilweise noch für tolle DIN-A-3-Abzüge (mit Abstrichen). Die Nikon D5000, die Canon EOS 500D und sogar die Nikon D300S oder die Pentax K-7 können hinsichtlich der Bildqualität jedenfalls bei genauerer Bertrachtung nicht mit der Pentax K-x konkurrieren. Einem Laien mag dies nur partiell auffallen, professionellen oder ambitionierten Fotografen hingegen mitunter deutlich. Die Canon EOS 500D bietet zwar mit 15,1 Mio. Pixeln (Pentax K-x: 12,4 Mio.) eine höhere Gesamtauflösung, aber der CMOS-Sensor ist mit 22,3 x 14,9 mm (Pentax: 23,4 x 15,6 mm) kleiner als bei der Pentax-SLR (= Verlust von Detailschärfe und weniger Lichtreflexion pro Pixel). Der Sensor der Nikon ist mit 23,6 x 15,8 mm etwas größer, allerdings wirken die Bilder der D5000 "schwammiger" und scheinen zumindest optisch (Test bestätigen dies nicht!) eine geringere Detailauflösung als die Pentax K-x zu bieten. Ein weiterer Vorteil der Pentax K-x ist die Möglichkeit, Bilder als JPG, RAW oder RAW+ abzuspeichern. Hierbei verwendet Pentax das DNG-Format (generell kompatibler zu Bildbearbeitungsprogrammen, insbesondere zu Photoshop). Die Kompressionsrate der JPG-Fotos beträgt bei der Pentax K-x 1:6 - was keinen "sichtbaren" Qualitätsverlust im Vergleich zu RAW-Aufnahmen bedeutet (Grenze: 1:7, Canon EOS 500D: 1:9, Nikon D5000: 1:8, Sony Alpha 380: 1:11).
----- Tipps zum Kauf:
Die verschiedenen Bundle-Pakete werden mit älteren Objektiven ausgeliefert. Besser: Das Gehäuse separat kaufen und die neuen Objektive gesondert bestellen. Beim Standartobjektiv "Pentax smc-DA 50 - 200 mm / 4,0 ~ 5,6" unbedingt auf die Bezeichnung "II (2)" achten, da das erste noch mit Plastik-Scharnier ausgestattet war - wohingegen das neue ein Metall-Scharnier besitzt (ist stabiler). Auch die Auto-Focus-Eigenschaften wurden geringfügig verbessert. Ein gutes und günstiges Standart-Zoom-Objektiv ist das "Sigma 55-200mm 4-5,6 DC". Als günstiges Reise-Tele-Allround-Objektiv empfiehlt sich das "Tamron AF 18-250mm 3,5-6,3 Di II LD ASL". Hinsichtlich der Akku-Batterien haben sich die qualitativ hochwertigen "Sanyo eneloop AA Mignon" als sehr zuverlässig erwiesen (äußerst geringe Entladung auch bei längerer Nichtbenutzung). Im Lieferumfang (unbedingt beachten!) der Kamera im Bundle Paket sind an für sich 4 dieser Batterien + 1 Ladegerät enthalten. Das Ladegerät von Sanyo ist jedoch überaus simpel und eher unzuverlässig - mitunter weist es Fehlfunktionen auf. Besser: Das günstige und reisetaugliche "Ansmann Photo Cam 4 Ladegerät" mit digitaler Statusanzeige extra bzw. nachträglich kaufen. Ach, und: Display-Schutz-Folie nicht vergessen :)
----- Fazit:
Die Pentax K-x als ein "ultimatives Meisterwerk der Technik" zu bezeichnen, wäre sicherlich inkorrekt. Dennoch ist sie insbesondere im Vergleich zu anderen Kameras dieser Preisklasse ein sehr interessantes Konstrukt und zeigt das derzeit technisc Machbare. Die SLR ist modern, sehr gut ausgestattet und erstklassig verarbeitet, macht extrem viel Spaß, liefert sehr gute bis einwandfreie Bilder, bietet viele Features von Profi-SLRs und ist sowohl stylisch (auch in verschiedenen Farben erhältlich), als auch handlich. Wozu kompliziert, wenn es auch einfach geht? Auf Grund meiner Praxiserfahrungen kann eine absolute Kaufempfehlung für Amateure und Semi-Profis aussprechen. Die K-x schlägt sowohl die Canon EOS 500D, als auch die Nikon D5000 und die Sony Alpha 380 im Hinblick auf Ausstattung, Konfigurationsvielfalt und Bildqualität (das belegen sowohl meine Erfahrungen, als auch unabhängige Tests). Sie macht sogar preislich höher angesiedelten Kameras wie der Nikon D300s, der Sony Alpha 500/ 550 oder der Pentax K200D/ Pentax K-7 ernsthaft Konkurrenz - und das zu einem Einsteigerpreis. Die Einfachheit der Bedienung und die vielzähligen Konfigurationsmöglichkeiten sind vorbildlich. Die marginalen Defizite im Vergleich zu professionellen SLRs sind durchaus zu verschmerzen: Das zweite Display auf der Kameraoberseite vermisst kaum jemand und die höhere Auflösung über 12,1 Mio. Pixel ist nur wichtig für Poster weit über ein DIN-A-2-Format hinaus. Die Verarbeitung ist auch ohne Magnesium-Gehäuse sehr gut, wertig und absolut alltagstauglich. Auch die Folgekosten - ein nicht zu unterschätzendes Kaufkriterium(!) - bleiben überschaubar: Dank des integrierten Bildstabilisators sind auch qualitativ ansprechende/hochwertige Objektive relativ günstig. Die Nutzung simpler AA-Batterien (4) hat in der Praxis etwas für sich. Nachträgliche Anschaffungen für die Canon EOS 500D oder die Nikon D5000 sind insgesamt deutlich höher (Akkus, Objektive) - ohne sich im Vergleich zur K-x in der Bildqualität oder im alltäglichen Umgang zu rentieren. Am Ehesten ist die Sony Alpha 380 mit der Pentax K-x vergleichbar - allerdings ist die Ausstattung der K-x umfangreicher, die Bildqualität besser und die Sony bietet keine HD-Movie-Funktion (bei der K-x wirklich hervorragend). Das schwenkbare Display der Sony Alpha 380 ist in der Praxis eher unwichtig. Mit der K-x gelingen sowohl ambitionierten Fotografen, als auch Hobbyknipsern, erstaunlich gute Bildergebnisse, auch unter sehr schwierigen Lichtverhältnissen.
By John R@mbo
Ich muss zugeben ich war zuerst recht skeptisch als die K-x auf den Markt kam. Ich hatte zuvor u.a. die K-m und die K200D, die mir beide sehr gut gefallen haben, jedoch war das Rauschverhalten nicht wirklich zeitgemäß. Mit der K-x hat sich einiges geändert! Die Kamera bietet eine intuitive Bedienung, liegt sehr gut in der Hand (mir sogar besser als eine K20D) und weißt eine hohe Performance auf. Welcher "Einsteiger-body" bietet sonst z.B. 4,7 fps?!
Das Tollste an der K-x ist aber die Bildqualität! Sie bietet einen sehr großen Dynamikumfang, der sogar das Pentax Flagschiff, die K7, in den Schatten stellt. Selbst die hochgelobte Nikon D300s kann da nicht mithalten!
Beim Rauschverhalten sieht es für die K-x noch besser aus. Da hängt sie z.B. die 50D, D300s, K7 bei HighIso locker ab und kann bis ISO1600 sogar mit der D700 konkurrieren. Der große Vorteil von Pentax ist, dass sie auch bei hoher Empfindlichkeit sehr viele Details wiedergibt, wo andere Bodys bereits teilweise stark glattbügeln. Ich nutze die K-x bis ISO3200 ohne Rauschreduzierung, darüber hinaus bei der Einstellung "Leicht" und erziele damit tolle Ergebnisse.
Aktuell wohl die beste APS-C Kamera was das Rauschverhalten anbelangt!
Natürlich gibt es auch ein paar Punkte, die negativ auffallen. -> kein zweites Display, keine Abdichtung, keine zweites Einstellrad... aber die Konkurrenz in dieser Preisklasse bietet diese Features ebenfalls nicht, somit wäre hier ein Punkteabzug nicht gerechtfertigt. Der AF arbeitet auch sehr gut und schnell, und auch unter schwierigen Lichtverhältnissen trifft er meist sehr schnell und gut. Kein Vergleich zur K200D oder K20D, die teilweise wirklich hilflos hin und her gepumpt haben, sobald es etwas dunkler wurde. Das ist bei der K-x Vergangenheit. Im direkten Vergleich zur D300s muss man jedoch sagen, dass die Nikon mit entsprechenden Objektiven noch schneller fokussiert als die Pentax, wobei wir da auch von einer ganz anderen Preisklasse sprechen.
Ein weiterer sehr großer Vorteil von der K-x ist der eingebaute optische Bildstabilisator, der bis zu vier Blenden kompensiert und nicht bei jedem neuen Objektiv quasi dazu gekauft werden muss. Viele FBWs gibt es bei anderen Herstellern noch nicht mal mit Stabi.
Ich kann nur sagen, eine K-x die bis ISO3200 (teilweise 6400) sehr gut ohne nachträgliche Entrauschung nutzbar ist, mit eingebauten Stabi und z.B. FA35/2 wird zu einem echten "Available Light Monster"! :)
Außerdem finde ich es toll, dass Pentax weiterhin auf AA-Batterien bei der kleinen setzt und die Sanyo Eneloops mitliefert!
Eine tolle Kamera die für relativ wenig Geld sehr viel bietet! Kann sie jedem nur wärmstens ans Herz legen, der aktuell eine Kamera sucht.
By Werner Haug
Lieber Leser!
Seit gut einer Woche besitze ich nun die Pentax k-x mit dem Kit-Objektiv 18-55. Einen fundierten Erfahrungsbericht kann ich also noch nicht geben, wohl aber erste Eindrücke.
Technische Daten und Ausstattungsmerkmale findet man auf der Pentax-website. Ausführliche deutschsprachige Tests sind erst für Dezember angekündigt. Drei ausführliche rewiews in englischer Sprache mit aussagekräftigen Bildern sind voll des Lobes und lesenswert.
Nun zur Kamera:
Das Gehäuse ist aus solidem Kunststoff, relativ klein aber dennoch auch für größere Hände gut zu greifen (ausprobieren!). Auslöser und andere Schalter liegen an der richtigen Stelle und lassen sich sicher bedienen. Spritzwasserschutz besteht nicht (allerdings auch nicht bei den Mitbewerbern in dieser Preisklasse). Insgesamt fühlt sich das Gehäuse für mich "hochwertiger" als das mancher Konkurrenten (ist aber wohl Geschmackssache).
Das mitgelieferte Kit-Objektiv dagegen wirkt eher billig, obwohl es, wenn man den Testern glauben darf, auch nicht schlechter ist als das der meisten andern Anbieter. Nur Olympus (z.B. E-620) hebt sich hier mit einem deutlich besseren Kit-Objektiv von der Masse ab.
Die Pentax stellt mit diesem Objektiv auch bei schlechteren Lichtverhältnissen flott und zuverlässig scharf und löst schnell aus. Die Serienbildfunktion ist mit mehr als 4 Bildern/sec. sehr schnell und hat mir schon beeindruckende Bilder ermöglicht. Im neuerdings so beliebten Live-View-Modus wirkt die Kamera dagegen träge.
Für Energie sorgen herkömmliche AA-Zellen. Für mich war es ein Kaufgrund - andere wird es vielleicht eher abschrecken. Andere Hersteller liefern ihre Kameras mit speziellen Akkus aus, die allerdings das Fünffache dessen kosten, was ich für vier AA-Akkus ausgeben muss.
Mit der Bildqualität bin ich bisher hochzufrieden. Sie ist bei einer modernen Spiegelreflexkamera einfach um Klassen besser als bei einer durchaus hochwertigen Kompaktkamera. In der Standardeinstellung wirken die Bilder eher einen Tick unterbelichtet und die interne Schärfung scheint vorsichtig zu agieren( selbstverständlich kann man alle Einstellungen ändern). Ich finde das gut, weil so noch Spielraum für die Nachbearbeitung bleibt.
Die VideoFunktion habe ich noch nicht genutzt.
Kaufentscheidend für mich aber waren der große Funktionsumfang in Kombination mit einer übersichtlichen und leicht verständlichen Menüstruktur, die sich innerhalb kürzester Zeit begreifen lässt, ohne immer das (übrigens gute) Handbuch immer mitführen zu müssen.
Die Pentax k-x sollte der näher anschauen,
- der eine kleine Spiegelreflexkamera im unteren Preissgement sucht
- der eine schnelle Kamera sucht
- der eine hohe Ausstattungsvielfalt möchte
- der trotzdem auf leichte Bedienbarkeit Wert legt
- der mit einem etwas kleineren Sucher zurechtkommt
- der nicht mit jedem Objektiv auch einen Bildstabilisator kaufen will
Die Kamera ist weniger interessant für den,
- der aus den Verkaufszahlen der Marktführer schon auf die Qualität schließt
- der einen goßen Sucher benötigt
- der einem größeren Gehäuse den Vorzug gibt
- der auf eine besonders große Auswahl an Objektiven und Zubehör Wert legt
- der das laute Spiegelgeräusch nicht mag
Fazit: Es gibt nicht die beste Kamera schlechthin, sondern die beste Kamera für meine Ansprüche. Auf die Suche muss sich jeder selber machen.
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